- Stammwürze (OG)
- 1.05
- Restextrakt (FG)
- 1.01
5,25%
Mit diesen Werten öffnen5,25%
Ergebnis: 5,25 %Wie viel Alkohol im Gebräu steckt, liest du daran ab, wie weit die Dichte während der Gärung gefallen ist: Restextrakt von der Stammwürze abziehen und mit 131,25 multiplizieren. Ein Bier von 1,050 auf 1,010 landet bei 5,25 % ABV. Der Faktor ist eine Hobbybrauer-Konvention und trägt bis rund 8 %.
Festgehalten: Stammwürze (OG) 1,050.
| Restextrakt (FG) | Ergebnis (%) |
|---|---|
| 0,940 | 14,44 |
| 0,960 | 11,81 |
| 0,980 | 9,19 |
| 1,000 | 6,56 |
| 1,010Dein Wert | 5,25 |
| 1,020 | 3,94 |
| 1,040 | 1,31 |
5,25%
Mit diesen Werten öffnen6,30%
Mit diesen Werten öffnen7,88%
Mit diesen Werten öffnenABV % = (OG − FG) × 131,25
Dieser Rechner nutzt (OG − FG) × 131,25. Andere empirische Formen rechnen mit rund 131 für Bier und 136 für Wein, und eine veröffentlichte Tabelle lässt den Faktor mit wachsendem Abfall von 133 auf 137 wandern.
Darüber überschätzt er das Ergebnis, und Brauer greifen zu genaueren Gleichungen. Er ist eine Hobbybrauer-Konvention, keine gemessene Konstante.
Temperatur verschiebt die Dichte. Miss beide Werte bei der Kalibriertemperatur der Spindel — einmal vor dem Anstellen der Hefe, einmal nach dem Ende der Gärung.
Die Dichte muss während der Gärung sinken; liegt der Restextrakt über der Stammwürze, kommt eine Zahl unter null heraus. Das heißt, dass etwas schiefgelaufen oder falsch abgelesen ist — der Rechner verschweigt es nicht.
Jeder Alkoholgehalt-Rechner muss dieselbe Zahl liefern.
131,25 ist eine Konvention unter mehreren; auch rund 131 für Bier und 136 für Wein sind in Gebrauch. Dieselben zwei Messwerte können verschieden herauskommen.
Damit rechne ich auch meinen Wein mit 13 % aus.
Für diesen Bereich ist die einfache Dichteformel nicht gebaut. Über rund 8 % überschätzt der lineare Faktor das Ergebnis.
Ich habe zum ersten Mal gemessen, als die Gärung schon lief.
Die Stammwürze ist der Wert vor dem Anstellen der Hefe. Ist die Gärung schon angelaufen, fehlt ein Teil des Dichteabfalls bereits.
| OG, FG | Typisches Gebräu | Alkoholgehalt |
|---|---|---|
| 1,040, 1,008 | Helles Lager | 4,20 |
| 1,050, 1,010 | Standardbier | 5,25 |
| 1,060, 1,012 | Starkes Ale | 6,30 |
| 1,080, 1,020 | Imperial Stout | 7,88 |
| 1,050, 1,050 | Nichts vergoren | 0,00 |
Ziehe den Restextrakt von der Stammwürze ab und multipliziere die Differenz mit 131,25. Ein Bier, das bei 1,050 startete und bei 1,010 endete, ergibt (1,050 − 1,010) × 131,25 = 5,25 % ABV.
Die Stammwürze ist der Wert vor der Gärung, wenn die Würze noch voller Zucker steckt. Der Restextrakt ist der Wert nach der Gärung, sobald die Hefe den Zucker in Alkohol und Kohlendioxid verwandelt hat. Der Abstand zwischen beiden ist das, was die Formel in einen Prozentwert übersetzt.
Zucker ist dichter als Wasser, deshalb hebt unvergorene Würze die Spindel höher als reines Wasser. Während die Hefe den Zucker verzehrt und leichteren Alkohol erzeugt, wird die Flüssigkeit dünner und der Wert fällt. Ein Restextrakt über der Stammwürze heißt, dass etwas schiefgelaufen ist — das Ergebnis wird dann negativ.
Die meisten Alltagsbiere liegen zwischen 4 % und 6 %. Helle Lager liegen nahe 4 %, Ales und Pilsener um 5 %, starke IPAs klettern über 7 %. Wein liegt meist bei 11 bis 14 %, dafür ist die einfache Dichteformel nicht gebaut.
Er ist eine Standardnäherung und für gewöhnliche Biere bis rund 8 % ABV verlässlich. Darüber überschätzt der lineare Faktor das Ergebnis, und Brauer greifen zu genaueren Gleichungen. Miss beide Werte bei der Kalibriertemperatur der Spindel, denn Temperatur verschiebt die Dichte.
Information, keine Fachberatung.
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