Werbefrei, ohne AnmeldungGeprüft 2026-08-24

Effektivspannung-Rechner

Ergebnis

229,809704V

Ergebnis: 229,809704 V

Bei einer Sinuswelle ist die Effektivspannung der Scheitelwert geteilt durch √2, also rund 70,7 % davon. Das europäische Netz erreicht etwa 325 V Scheitel und heißt deshalb 230-V-Netz. Der Faktor gilt nur für den reinen Sinus — bei einer Rechteckwelle ist der Effektivwert gleich dem Scheitel.

Die Zahlen auf einen Blick

Scheitelspannung (V) (V)Ergebnis (V)
0,000,000000
100,0070,710678
200,00141,421356
300,00212,132034
325,00Dein Wert229,809704
400,00282,842712
500,00353,553391
600,00424,264069

Beispiele durchgerechnet

So wird gerechnet

U_eff = U_Scheitel ÷ √2

  1. SchrittDie Scheitelspannung eintragen, gemessen von null bis zum Scheitel der Welle.
  2. SchrittDie Effektivspannung ablesen — die Gleichspannung mit derselben Leistung.
  3. ErgebnisFür die Spitze-Spitze-Spannung stattdessen den Scheitelwert verdoppeln.

Referenztabelle

ScheitelspannungSpitze-SpitzeEffektivwert in V
1224 V8,485281
100200 V70,710678
170340 V120,208153
325650 V229,809704
6501300 V459,619408

Fragen

Wie berechne ich die Effektivspannung aus der Scheitelspannung?

Teile die Scheitelspannung durch die Wurzel aus zwei, es bleiben rund 70,7 % des Scheitels. Eine Sinuswelle mit 325 V Scheitel hat damit eine Effektivspannung von 229,81 V.

Was ist die Effektivspannung?

Der Effektivwert ist die wirksame Spannung eines Wechselsignals — die stetige Gleichspannung, die an einem Widerstand dieselbe mittlere Leistung abgäbe. Deshalb wird das Netz mit 230 V angegeben, obwohl die Spannung in jeder Periode weit höher schwingt.

Was unterscheidet Scheitel-, Effektiv- und Spitze-Spitze-Wert?

Der Scheitelwert ist die Amplitude von null bis zum Maximum. Der Effektivwert ist beim Sinus Scheitel ÷ √2. Die Spitze-Spitze-Spannung ist der volle Abstand von Tal zu Scheitel, also das Doppelte — bei 325 V Scheitel sind das 229,81 V effektiv und 650 V Spitze-Spitze.

Warum durch die Wurzel aus zwei teilen?

RMS heißt quadratisches Mittel: Du quadrierst die Welle, mittelst über eine volle Periode und ziehst die Wurzel. Beim reinen Sinus ergibt der Mittelwert des Quadrats die Hälfte des Scheitelquadrats, und die Wurzel aus einhalb ist 1 ÷ √2, also rund 0,707.

Gilt die Formel für jede Wellenform?

Nein, der Faktor √2 gilt nur für die reine Sinuswelle. Eine Rechteckwelle hat einen Effektivwert gleich ihrem Scheitel, eine Dreieckwelle teilt stattdessen durch √3, und verzerrte oder geklippte Signale haben eigene Formfaktoren.

Quellen und letzte Prüfung

  1. en.wikipedia.org

Information, keine Fachberatung.