- Ursprüngliche Größe
- 1000MB
- Komprimierte Größe
- 250MB
4,00
Mit diesen Werten öffnen4,00:1
Ergebnis: 4,00 :1Die Rate ist Original ÷ komprimiert: 1.000 MB auf 250 MB sind 4:1 und sparen 75 % Platz. Unter 1 ist die Datei gewachsen — 250 MB auf 500 MB sind 0,5:1. Beide Größen müssen dieselbe Einheit haben, die Division kürzt sie ohnehin weg.
4,00
Mit diesen Werten öffnen10,00
Mit diesen Werten öffnen1,00
Mit diesen Werten öffnenRate = ursprüngliche Größe ÷ komprimierte Größe
Eine Kompressionsrate vergleicht zwei Größen derselben Sache, und erst dieser Vergleich als eine einzige Zahl macht verschiedene Ergebnisse überhaupt vergleichbar. Sie ist das Original geteilt durch die komprimierte Größe und zählt damit, wie oft die kleinere Kopie in die größere passt. Mit den Voreinstellungen werden aus 1.000 MB genau 250 MB, also 1000 ÷ 250 = 4, geschrieben 4:1. Von der anderen Seite betrachtet ist dasselbe Ergebnis die Ersparnis: 1 − 250 ÷ 1000 = 75 %. Beide Lesarten sind eine Zahl, aber sie bewegen sich sehr unterschiedlich schnell — der Weg von 4:1 auf 10:1 hebt die Ersparnis nur von 75 % auf 90 %, weil jeder weitere Schritt weniger zum Wegnehmen vorfindet. Woher die Zahl stammt, trägt sie nicht mit sich. Hinein gehen zwei Größen; Werkzeug, Einstellung und Material bleiben draußen, und gerade das Material bestimmt das Ergebnis — Protokolldateien erreichen 10:1, während ein Bildschirmfoto als PNG bei etwa 3,33:1 liegt. Genau darin liegt die Einschränkung: Das ist die Messung an einer Datei, die den Vorgang schon hinter sich hat, und keine Eigenschaft des Vorgangs. Ein an einem Textarchiv gemessenes 4:1 sagt nichts über die nächste Datei voraus.
Dasselbe Werkzeug liefert je nach Material sehr verschiedene Zahlen: Protokolldateien erreichen 10:1, ein Textarchiv rund 4:1, ein Bildschirmfoto als PNG etwa 3,33:1. Eine eigene, feste Rate hat ein Kompressionsverfahren nicht.
Was bereits einmal komprimiert wurde, etwa JPEG oder MP3, hat wenig übrig, das sich noch entfernen ließe. Der Container fügt womöglich nur Verwaltung hinzu, dann fällt die Rate unter 1 und die Datei bleibt größer als zuvor.
Die Rate ist Original geteilt durch komprimiert, 1.000 zu 250 ergibt also 4 und nicht 0,25. Beide Felder brauchen dieselbe Einheit, die Division kürzt sie ohnehin weg.
Eine Rate von 4:1 heißt, die Datei ist um 25 % kleiner geworden.
Sie ist um 75 % kleiner, denn die komprimierte Datei ist ein Viertel des Originals. Die Ersparnis ist 1 minus komprimierter Größe geteilt durch Originalgröße.
Eine Rate unter 1 kann nur ein Rechenfehler sein.
Sie bedeutet, dass die Datei gewachsen ist — das passiert bei schon komprimierten Daten, wo die Kodierung nur Verwaltung hinzufügt.
Die Rate ist die komprimierte Größe geteilt durch die ursprüngliche.
Es ist andersherum: 1.000 MB auf 250 MB ergeben 4 und nicht 0,25.
| Original, komprimiert | Typischer Fall | Rate |
|---|---|---|
| 250, 500 | Kodierung als Aufschlag | 0,50 |
| 500, 500 | Schon komprimiert | 1,00 |
| 1000, 300 | Bildschirmfoto als PNG | 3,33 |
| 1000, 250 | Textarchiv | 4,00 |
| 1000, 100 | Protokolldateien | 10,00 |
Die ursprüngliche Größe durch die komprimierte teilen. Aus 1.000 MB werden 250 MB, das ist eine Rate von 4 — geschrieben 4:1.
Die Ersparnis ist 1 minus komprimierter Größe geteilt durch Originalgröße. 4:1 spart 75 %, 10:1 spart 90 %.
Ja, dann ist die Datei größer geworden. Das passiert bei schon komprimierten Daten wie JPEG oder MP3, wo der Container nur Verwaltung hinzufügt.
Nein, solange beide Felder dieselbe benutzen. Bytes durch Bytes ergibt dasselbe wie Gigabyte durch Gigabyte.
Information, keine Fachberatung.
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