- Dachgrundfläche
- 50m²
- Niederschlag
- 20mm
- Abflussbeiwert
- 0.85
850L
Mit diesen Werten öffnen850L
Ergebnis: 850 LEin Millimeter Regen auf einem Quadratmeter ist genau ein Liter — deshalb ergibt Fläche in m² mal Niederschlag in mm die Liter ganz ohne Umrechnungsfaktor. Der Abflussbeiwert zieht davon ab, was spritzt, verdunstet oder in die Erstspülung geht: rund 0,85 bei einem harten Dach.
Festgehalten: Dachgrundfläche 50,0 m², Niederschlag 20,0 mm.
| Abflussbeiwert | Ergebnis (L) |
|---|---|
| 0,65 | 650 |
| 0,70 | 700 |
| 0,75 | 750 |
| 0,80 | 800 |
| 0,85Dein Wert | 850 |
| 0,90 | 900 |
| 0,95 | 950 |
| 1,00 | 1.000 |
850L
Mit diesen Werten öffnen1.000L
Mit diesen Werten öffnen5.250L
Mit diesen Werten öffnenLiter = Fläche (m²) × Niederschlag (mm) × Abflussbeiwert
Fläche mal Niederschlag ist der Regen, der aufs Dach fällt, nicht das Wasser, das im Speicher ankommt. Ein Dach von 50 m² fängt bei 20 mm Regen 1000 Liter auf, bei einem Beiwert von 0,85 kommen davon 850 an. Wer den Beiwert bei 1 stehen lässt, rechnet sich jedes Ergebnis still zu hoch.
1 mm sind 0,001 m, und 0,001 m über 1 m² ergeben 0,001 m³, und das ist per Definition ein Liter. Wegen dieser Identität steht in der Formel überhaupt kein Umrechnungsfaktor.
Nimm den Grundriss, den das Dach von oben gesehen überdeckt. Niederschlag wird als senkrechte Tiefe gemessen, die Dachneigung ändert also nichts an der Menge, die aufs Dach fällt.
Trägst du den örtlichen Jahresniederschlag ein, sammelt ein Dach von 50 m² bei 0,85 rund 34000 Liter. Eine volle Zisterne läuft über, in der Praxis begrenzt also der Speicher, was du wirklich behältst.
Ich habe 85 für 85 Prozent ins Beiwert-Feld eingetragen.
Das Feld nimmt einen Anteil zwischen 0,1 und 1, aus 85 Prozent werden also 0,85. Trag den Anteil ein und nicht die Prozentzahl.
Ich habe die geneigte Dachfläche gemessen.
Wirksam ist die Fläche, die das Dach von oben gesehen überdeckt. Regen fällt als senkrechte Tiefe, die Neigung bringt keinen Liter dazu.
Mein Dach ist begrünt, da passt 0,85 genauso.
Ein Gründach hält deutlich mehr zurück und liegt eher bei 0,3, eine versiegelte Fläche geht gegen 1,0. Diese beiden Randwerte sind Größenordnungen und stammen nicht aus der Quelle dieses Rechners.
34000 Liter im Jahr heißt 34000 Liter in meiner Zisterne.
Das ist, was das Dach übers Jahr liefert, nicht was du speichern kannst. Eine volle Zisterne läuft über, und meist ist der Speicher die eigentliche Grenze.
| Fläche, Niederschlag, Beiwert | Regen aufs Dach | Gesammelt (L) |
|---|---|---|
| 1, 1, 1 | 1 L | 1 |
| 25,5, 12,3, 0,9 | 313,65 L | 282 |
| 50, 20, 0,85 | 1000 L | 850 |
| 100, 10, 1 | 1000 L | 1000 |
| 200, 35, 0,75 | 7000 L | 5250 |
Multipliziere die Grundfläche des Dachs in Quadratmetern mit dem Niederschlag in Millimetern und mit dem Abflussbeiwert. Ein Dach von 50 m² sammelt bei 20 mm Regen und 0,85 genau 850 Liter.
Weil 1 mm gleich 0,001 m ist und 0,001 m über 1 m² ein Volumen von 0,001 m³ ergibt — und das ist per Definition ein Liter. Es ist eine Einheiten-Identität und keine Näherung, und genau deshalb steht in der Formel kein Umrechnungsfaktor.
Er ist der Anteil des Regens, der nach Spritzern, Verdunstung und Erstspülung wirklich im Speicher ankommt. Für ein hartes Dach rechnen Installateure mit 75 bis 90 Prozent, 0,85 ist also ein fairer Standard; eine versiegelte Fläche geht gegen 1,0, ein Gründach eher Richtung 0,3.
Die Grundfläche, also der Grundriss, den das Dach von oben gesehen überdeckt. Niederschlag wird als senkrechte Tiefe gemessen, deshalb ändert die Dachneigung nichts daran, wie viel Wasser darauf fällt.
Trag statt eines einzelnen Schauers deinen örtlichen Jahresniederschlag ein. Ein Dach von 50 m² sammelt bei 800 mm im Jahr und 0,85 rund 34000 Liter — eine volle Zisterne läuft allerdings über, meist begrenzt also der Speicher, was du wirklich behältst.
Information, keine Fachberatung.
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