- Beheizte Fläche
- 140m²
- Dämmstandard
- Vollsaniert, gedämmte Hülle — 60 W/m²
- Personen im Haushalt
- 3
9,15kW
Mit diesen Werten öffnen9,15kW
Ergebnis: 9,15 kWBeheizte Fläche mal spezifische Heizlast des Gebäudes, plus 250 W je Person für Warmwasser. Ein vollsaniertes Haus mit 140 m² und drei Bewohnern braucht rund 9,2 kW. Das sind Faustwerte — verbindlich ist erst die raumweise Berechnung nach EN 12831.
Festgehalten: Beheizte Fläche 140,0 m², Dämmstandard Vollsaniert, gedämmte Hülle — 60 W/m².
| Personen im Haushalt | Ergebnis (kW) |
|---|---|
| 0 | 8,40 |
| 1 | 8,65 |
| 2 | 8,90 |
| 3Dein Wert | 9,15 |
| 4 | 9,40 |
| 5 | 9,65 |
| 6 | 9,90 |
9,15kW
Mit diesen Werten öffnen24,55kW
Mit diesen Werten öffnen3,50kW
Mit diesen Werten öffnenkW = (Fläche × W/m² + Personen × 250 W) ÷ 1000
Eine Pumpe oberhalb der Gebäudelast kann nicht weit genug herunterregeln und beginnt zu takten. Das verschleißt den Verdichter und senkt die Jahresarbeitszahl. Üblich ist, auf die berechnete Last auszulegen und die kältesten Tage über den Heizstab abzudecken.
Dieselben 140 m² mit drei Bewohnern brauchen 7,05 kW als Neubau, 9,15 kW vollsaniert und 24,55 kW unsaniert. Das ist mehr als das Dreifache aus einem einzigen Auswahlfeld, während die drei Personen zusammen nur 0,75 kW beisteuern.
Teile den Heizenergieverbrauch des letzten Jahres in kWh durch die beheizte Fläche. Unter 50 kWh/m² im Jahr deutet auf Neubau oder Niedrigenergiehaus, 80 bis 120 auf teilsaniert und über 150 auf unsaniert. Das ist verlässlicher als das Baujahr, denn neue Fenster und ein gedämmtes Dach machen aus einem alten Haus ein viel jüngeres.
Sie stammen aus der mitteleuropäischen Baupraxis und nicht aus einer Norm — verbindlich ist die raumweise Rechnung nach EN 12831. Fünf der sieben liegen in den veröffentlichten Bändern ihres Gebäudetyps, die 15 W/m² fürs Passivhaus dagegen über dessen Kriterium von 10 W/m² und die 45 W/m² über den 36 bis 38 W/m² eines heutigen Neubaus. Beide Abweichungen zeigen auf eine etwas größere Maschine als nötig.
Größer ist sicherer, dann wird es an kalten Tagen nicht knapp.
Überdimensionieren ist der häufigere und teurere Fehler, weil die Pumpe dann taktet statt zu modulieren. Leg auf die berechnete Last aus und deck die wenigen kältesten Tage über den Heizstab ab.
Die Pumpe hat 9 kW, ich brauche 9,15 kW — das passt ungefähr.
Die Nennleistung gilt bei milder Außentemperatur, und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe liefert am wenigsten, wenn du am meisten brauchst. Such im Datenblatt die Zeile für deine Auslegungs- und deine Vorlauftemperatur und vergleiche diesen Wert.
Ich habe die ganze Wohnfläche eingetragen, Keller inklusive.
Ins Feld gehören nur die Räume, die du wirklich beheizt. Ein kalter Keller trägt keine Last und würde das Ergebnis aufblähen.
Das Haus ist von 1960, also ist es ein unsanierter Altbau.
Das Baujahr allein ist ein schlechter Wegweiser. Ein Haus von 1960 mit neuen Fenstern, neuem Dach und gedämmter Fassade verhält sich wie ein viel jüngeres, und die Heizkostenabrechnung sagt dir, welcher Fall vorliegt.
| Dämmstandard | Spezifische Heizlast | 140 m², 3 Personen |
|---|---|---|
| Passivhausklasse | 15 W/m² | 2,85 kW |
| Niedrigenergiehaus | 30 W/m² | 4,95 kW |
| Neubau | 45 W/m² | 7,05 kW |
| Vollsaniert, gedämmte Hülle | 60 W/m² | 9,15 kW |
| Durchschnitt, teilsaniert | 80 W/m² | 11,95 kW |
| Älter, kaum gedämmt | 120 W/m² | 17,55 kW |
| Unsanierter Altbau | 170 W/m² | 24,55 kW |
Beheizte Fläche mal spezifische Heizlast, plus 250 W je Person für Warmwasser. Für 140 m² mit drei Bewohnern sind das 7,05 kW als Neubau, 9,15 kW vollsaniert und 24,55 kW unsaniert. Der Dämmstandard verschiebt das Ergebnis weit stärker als die Wohnfläche.
Die Heizkostenabrechnung sagt es dir: Teile den Heizenergieverbrauch des letzten Jahres in kWh durch die beheizte Fläche. Unter 50 kWh/m² im Jahr deutet auf Neubau oder Niedrigenergiehaus, 50 bis 80 auf eine sanierte Hülle, 80 bis 120 auf teilsaniert und über 150 auf unsaniert. Das ist verlässlicher als das Baujahr: Ein Haus von 1960 mit neuen Fenstern, neuem Dach und gedämmter Fassade verhält sich wie ein viel jüngeres.
Weil die Nennleistung bei milder Außentemperatur gemessen wird, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe aber genau dann am wenigsten liefert, wenn du am meisten brauchst. Datenblätter enthalten eine Tabelle mit Leistungen nach Außen- und Vorlauftemperatur. Suche die Zeile für deine Auslegungstemperatur und deine Vorlauftemperatur — dieser Wert gehört neben dein Ergebnis.
Nein — Überdimensionieren ist der häufigere und teurere Fehler. Eine Pumpe oberhalb der Gebäudelast kann nicht weit genug herunterregeln und beginnt zu takten, was den Verdichter verschleißt und die Jahresarbeitszahl senkt. Üblich ist, auf die berechnete Last auszulegen und die wenigen kältesten Tage über den Heizstab abzudecken.
Weil Warmwasser eine eigene Last neben der Raumheizung ist: Duschen, Baden und Zapfen brauchen Wärme, unabhängig von der Außentemperatur. Der übliche Planungswert liegt bei 250 W je Person, ein Vier-Personen-Haushalt legt also 1 kW obendrauf. Heizt die Wärmepumpe nur die Räume, setze die Personenzahl auf null.
Es sind Faustwerte aus der mitteleuropäischen Baupraxis, keine Norm — verbindlich ist die raumweise Rechnung nach EN 12831. Fünf der sieben liegen in den veröffentlichten Bändern ihres Gebäudetyps; die 15 W/m² fürs Passivhaus liegen über dessen Kriterium von 10 W/m², und 45 W/m² für einen heutigen Neubau über den 36 bis 38 W/m², die solche Häuser erreichen. Beide Abweichungen zeigen in dieselbe Richtung, auf eine etwas größere Maschine als nötig.
Information, keine Fachberatung.
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