- Luftdichte
- 1.225kg/m³
- Überstrichene Rotorfläche
- 100m²
- Windgeschwindigkeit
- 12m/s
- Leistungsbeiwert Cp
- 0.4
42.336,00W
Mit diesen Werten öffnen42.336,00W
Ergebnis: 42.336,00 WDie Windleistung wächst mit der dritten Potenz der Geschwindigkeit: doppelter Wind bedeutet achtfache Leistung. Ein Rotor mit 100 m² bei 12 m/s und einem Beiwert von 0,4 liefert rund 42,3 kW. Mehr als 16/27 der Windleistung kann kein Rotor entnehmen — das Betz-Limit, rund 0,593.
Festgehalten: Luftdichte 1,225 kg/m³, Überstrichene Rotorfläche 100,0 m², Windgeschwindigkeit 12,0 m/s.
| Leistungsbeiwert Cp | Ergebnis (W) |
|---|---|
| 0,300 | 31.752,00 |
| 0,350 | 37.044,00 |
| 0,400Dein Wert | 42.336,00 |
| 0,450 | 47.628,00 |
| 0,500 | 52.920,00 |
42.336,00W
Mit diesen Werten öffnen6.912,00W
Mit diesen Werten öffnen62.763,12W
Mit diesen Werten öffnenP = ½ × ρ × A × v³ × Cp
| Dichte, Fläche, Tempo, Cp | Was die Zeile zeigt | Leistung |
|---|---|---|
| 1,225, 100, 0, 0,4 | Kein Wind, keine Leistung | 0 |
| 2, 1, 1, 0,5 | Einheitenprobe: ein Quadratmeter bei 1 m/s | 0,5 |
| 1,225, 1, 10, 0,5 | Ein Quadratmeter bei 10 m/s | 306,25 |
| 1,2, 50, 8, 0,45 | Kleine Anlage an einem warmen Tag | 6912 |
| 1,225, 100, 12, 0,4 | Realistischer Rotor und Beiwert | 42336 |
| 1,225, 100, 12, 0,593 | Derselbe Rotor am Betz-Limit | 62763,12 |
Mit der Windleistungsformel P = ½ × ρ × A × v³ × Cp. Nimm die halbe Luftdichte mal der überstrichenen Fläche, mal der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit und mal dem Leistungsbeiwert. Mit kg/m³, m² und m/s kommt die Leistung in Watt heraus — 1,225, 100 m², 12 m/s und 0,4 ergeben rund 42,3 kW.
Er ist der Anteil der Windleistung, den die Anlage tatsächlich entnimmt, zwischen 0 und 1. Er kann das Betz-Limit von 0,593 nie überschreiten, weil die Luft den Rotor weiter in Bewegung verlassen muss. Moderne Anlagen erreichen in der Praxis etwa 0,35 bis 0,45.
Es ist der theoretische Höchstanteil der kinetischen Windenergie, den ein Rotor in mechanische Leistung umwandeln kann: 16/27, also rund 59,3 %. Albert Betz leitete ihn 1919 für jede Turbine mit offener Strömung her, denn eine vollständig abgebremste Luft würde gar nicht mehr hindurchströmen. Es ist eine hergeleitete Schranke und keine Messung — deshalb endet das Beiwert-Feld hier bei 0,593.
Weil die Windgeschwindigkeit hoch drei eingeht. Die Leistung wächst mit v³, doppelte Geschwindigkeit sind also 2³ = 8 mal so viel und dreifache 27 mal so viel. Deshalb entscheiden ein paar Meter pro Sekunde mehr Jahresmittel darüber, ob sich ein Standort lohnt.
Das ist die Luftdichte der Normatmosphäre auf Meereshöhe, bei 15 °C und 1013,25 hPa. Warme Luft und größere Höhe sind dünner, derselbe Rotor liefert dort weniger; an einem heißen Tag auf 1000 m rechnet man eher mit 1,1 kg/m³. Genau dafür ist das Feld veränderbar.
Durchgehend SI: kg/m³ für die Dichte, m² für die Fläche und m/s für die Windgeschwindigkeit, heraus kommen Watt. Liegt der Wind in km/h vor, teile zuerst durch 3,6. Tausend Watt sind ein Kilowatt, 42336 W sind also 42,3 kW.
Information, keine Fachberatung.
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