- Beta der Aktie (β)
- 1.2
- Risikofreier Zins
- 4%
- Erwartete Marktrendite
- 10%
11,20%
Mit diesen Werten öffnen11,20%
Ergebnis: 11,20 %Das CAPM bepreist genau eine Sache: das Marktrisiko. Start ist der risikofreie Zins, dazu kommt die Prämie, die der Markt darüber erwarten lässt, skaliert mit dem Beta der Aktie. Ein Beta von 1,2 bei 4 % risikofrei und 10 % Marktrendite ergibt 4 + 1,2 × 6 = 11,2 %.
Festgehalten: Beta der Aktie (β) 1,20, Risikofreier Zins 4,00 %.
| Erwartete Marktrendite (%) | Ergebnis (%) |
|---|---|
| 2,50 | 2,20 |
| 5,00 | 5,20 |
| 7,50 | 8,20 |
| 10,00Dein Wert | 11,20 |
| 12,50 | 14,20 |
| 15,00 | 17,20 |
| 17,50 | 20,20 |
| 20,00 | 23,20 |
11,20%
Mit diesen Werten öffnen7,60%
Mit diesen Werten öffnen15,00%
Mit diesen Werten öffnenRe = Rf + β × (Rm − Rf)
Das Beta misst vergangenen Gleichlauf, die erwartete Marktrendite ist eine Prognose — keine der beiden Eingaben ist ein beobachteter Wert. Historische und implizite Schätzungen der Prämie liegen oft bei 4 bis 6 Prozentpunkten, und das ist eine Spanne, keine Zahl.
Die Formel beginnt beim risikofreien Zins und addiert allein die Marktprämie, skaliert mit dem Beta. Alles, was nur dieses eine Unternehmen betrifft, liegt außerhalb des Modells.
Addiere die Prämie zum risikofreien Zins und trag die Summe als erwartete Marktrendite ein. Der Rechner zieht den risikofreien Zins intern wieder ab, das Ergebnis ist also dasselbe.
Die Prämie von 6 Punkten kommt direkt ins Feld Marktrendite.
Zähl vorher den risikofreien Zins dazu. Bei 4 % risikofrei und 6 Punkten Prämie trägst du 10 ein.
Ein negatives Beta muss ein Tippfehler sein.
Ein Beta darf negativ sein; eine Aktie, die gegen den Markt läuft, hat eines. Bei Beta −0,5 mit 4 und 10 liegen die Eigenkapitalkosten bei 1,00.
Das sind die Kapitalkosten des Unternehmens.
Es ist die Rendite, die Anteilseigner verlangen, und damit eine Eingabe für den WACC. Der mischt sie mit den Fremdkapitalkosten nach Steuern, gewichtet nach den Anteilen.
| Beta, risikofreier Zins, Marktrendite | Marktrisikoprämie | Eigenkapitalkosten |
|---|---|---|
| 0, 4, 10 | 6 | 4,00 |
| -0,5, 4, 10 | 6 | 1,00 |
| 1, 4, 10 | 6 | 10,00 |
| 1,2, 4, 10 | 6 | 11,20 |
| 1,5, 4, 10 | 6 | 13,00 |
| 2, 3, 9 | 6 | 15,00 |
| 1,33, 3,5, 9,2 | 5,7 | 11,08 |
| 1, 5, 4 | -1 | 4,00 |
Nutze die CAPM-Formel: Eigenkapitalkosten = risikofreier Zins + Beta × (Marktrendite − risikofreier Zins). Bei 4 % risikofreiem Zins, einem Beta von 1,2 und 10 % erwarteter Marktrendite sind das 4 + 1,2 × 6 = 11,2 %. Der mittlere Term, Marktrendite minus risikofreier Zins, ist die Marktrisikoprämie.
Das Beta misst, wie stark sich eine Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt bewegt. Ein Beta von 1 bewegt sich im Gleichschritt mit dem Markt, über 1 schwankungsanfälliger, unter 1 ruhiger; ein negatives Beta läuft gegen den Markt. Im CAPM skaliert das Beta die Marktrisikoprämie, ein höheres Beta bedeutet also mehr Marktrisiko und eine höhere geforderte Rendite.
Sie ist die Mehrrendite, die der Markt gegenüber einer risikofreien Anlage erwarten lässt — Marktrendite minus risikofreier Zins. Historische und implizite Schätzungen liegen oft bei 4 bis 6 Prozentpunkten. Sie ist der Baustein, den das CAPM mit dem Beta skaliert, um die eigene Risikoprämie einer Aktie zu erhalten.
Addiere die Prämie zum risikofreien Zins und trag die Summe als erwartete Marktrendite ein. Bei 4 % risikofrei und 6 Punkten Prämie trägst du 10 ein. Der Rechner zieht den risikofreien Zins intern wieder ab, das Ergebnis ist also dasselbe.
Die Rendite einer langlaufenden Staatsanleihe, die zu deinem Horizont passt — üblich sind die zehnjährige Bundesanleihe oder die zehnjährige US-Treasury. Sie gelten als praktisch ausfallfrei und setzen die Untergrenze, die jede riskantere Anlage schlagen muss. Passe die Laufzeit an die bewerteten Zahlungsströme an.
Die Eigenkapitalkosten sind die Rendite, die Anteilseigner verlangen, während der gewichtete Kapitalkostensatz sie mit den Fremdkapitalkosten nach Steuern mischt, gewichtet nach dem Anteil von Eigen- und Fremdkapital. Die Eigenkapitalkosten sind also eine Eingabe für den WACC und meist der höhere der beiden, weil Anteilseigner mehr Risiko tragen als Kreditgeber.
Information, keine Finanzberatung.
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