- Wirkleistung P (W)
- 800W
- Scheinleistung S (VA)
- 1000VA
0,800
Mit diesen Werten öffnen0,800
Ergebnis: 0,800Der Leistungsfaktor ist Wirkleistung geteilt durch Scheinleistung: 800 W von 1000 VA sind 0,8, also leisten 80 % der gelieferten Leistung nutzbare Arbeit. Er ist ein Verhältnis, kein Winkel — der Phasenwinkel ist sein Arkuskosinus, hier 36,9°. Ein Wert nahe 1 ist ideal.
0,800
Mit diesen Werten öffnen0,750
Mit diesen Werten öffnen0,575
Mit diesen Werten öffnenPF = P ÷ S
| P, S | Phasenwinkel | Leistungsfaktor |
|---|---|---|
| 230, 400 | 54,9° | 0,575 |
| 600, 1000 | 53,1° | 0,600 |
| 1500, 2000 | 41,4° | 0,750 |
| 800, 1000 | 36,9° | 0,800 |
| 1000, 1000 | 0° | 1,000 |
Teile die Wirkleistung durch die Scheinleistung. Bei 800 W Wirkleistung und 1000 VA Scheinleistung ist das 800 ÷ 1000 = 0,8, also leisten 80 % der gelieferten Leistung nutzbare Arbeit.
Die Wirkleistung in Watt leistet nutzbare Arbeit und ist das, was ein Wattmeter anzeigt. Die Scheinleistung in Voltampere ist Spannung mal tatsächlich gezogenem Strom. Sind Strom und Spannung phasenverschoben, ist die Scheinleistung größer, und ihr Verhältnis ist der Leistungsfaktor.
Ein Leistungsfaktor nahe 1 ist ideal, denn dann leistet fast die gesamte gelieferte Leistung nutzbare Arbeit. Rein ohmsche Lasten wie Heizungen liegen bei 1. Werte unter etwa 0,9 werden bei Industriekunden oft mit Aufschlägen belegt, weil der zusätzliche Strom Verluste erhöht.
Die Blindleistung ist die dritte Seite des Leistungsdreiecks, Q = √(S² − P²), und pendelt hin und her, ohne netto Arbeit zu leisten. Bei 1000 VA und 800 W sind das √(1000² − 800²) = 600 VAR.
Die Scheinleistung enthält die Wirkleistung — sie ist die Hypotenuse des Leistungsdreiecks, mit der Wirkleistung als Kathete. Eine Hypotenuse kann nie kürzer als eine Kathete sein, also gilt immer S ≥ P. Trägst du weniger ein, kommt ein Faktor über 1 heraus, der physikalisch nichts bedeutet.
Information, keine Fachberatung.
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