Werbefrei, ohne AnmeldungGeprüft 2026-08-25

Molaritäts-Rechner

Ergebnis

0,2500mol/L

Ergebnis: 0,2500 mol/L
Wie sich das Ergebnis ändertL → mol/L

Die Molarität ist Stoffmenge geteilt durch Liter Lösung: 0,5 mol in 2 L ergeben 0,25 mol/L, auch 0,25 M geschrieben. Nimm das Volumen der fertigen Lösung, nicht das des Lösungsmittels. Liter, niemals Milliliter — 250 mL sind 0,25 L, und die Verwechslung kostet den Faktor tausend.

Beispiele durchgerechnet

So wird gerechnet

Molarität = Stoffmenge ÷ Liter Lösung

  1. SchrittDie Stoffmenge des gelösten Stoffs in Mol eintragen.
  2. SchrittDas Volumen der fertigen Lösung in Litern eintragen — 250 mL sind 0,25 L.
  3. ErgebnisDie Konzentration in mol/L ablesen; 1 mol/L schreibt man 1 M.

Was die Zahl bedeutet

Je Liter Lösung, nicht je Liter Lösungsmittel

Die Molarität ist pro Liter der fertigen Lösung definiert. Man löst den Stoff und füllt anschließend im Messkolben auf das gewünschte Volumen auf — die übliche Labormethode.

Liter, niemals Milliliter

Das Volumenfeld nimmt Liter, 250 mL trägt man also als 0,25 L ein. Mit 0,1 mol ergibt das 0,4 mol/L; die Verwechslung kostet den Faktor tausend.

1 mol/L schreibt man 1 M

Eine 1-M-Lösung enthält ein Mol gelösten Stoff je Liter Lösung. Unter 1 M heißt verdünnt, darüber konzentriert; Haushaltsessig ist etwa 0,8 M Essigsäure.

Die Molarität wandert mit der Temperatur

Sie hängt am Volumen der Lösung, und Flüssigkeiten dehnen sich beim Erwärmen aus. Dieselbe Stoffmenge über ein größeres Volumen ergibt eine geringfügig niedrigere Molarität.

Häufig falsch verstanden

Ich habe 0,5 mol in 2 L Wasser gelöst, also sind es 0,25 mol/L.

Nur wenn die fertige Lösung 2 L misst. Gezählt werden Liter Lösung, nicht Liter Lösungsmittel, mit denen du gestartet bist.

0,1 mol in 250 mL sind 0,1 ÷ 250.

Das Feld nimmt Liter: 250 mL sind 0,25 L, also 0,1 ÷ 0,25 = 0,4 mol/L.

Null Mol ist keine gültige Eingabe.

Sie ist zugelassen und ergibt 0 mol/L, also reines Lösungsmittel. Nur das Volumen muss über null bleiben.

Referenztabelle

Stoffmenge (mol), Volumen (L)BeschreibungMolarität (mol/L)
0, 1Reines Lösungsmittel0
0,1, 0,25Kleiner Kolben0,4
0,5, 2Verdünnte Lösung0,25
1, 1Ein molar1
2, 0,5Konzentrierte Lösung4

Fragen

Wie berechne ich die Molarität?

Teile die Stoffmenge des gelösten Stoffs durch das Volumen der Lösung in Litern: Molarität = Mol ÷ Volumen. Bei 0,5 mol gelöstem Stoff in 2 L Lösung ist das 0,5 ÷ 2 = 0,25 mol/L. Gib die Menge in Mol und das Volumen in Litern ein, damit das Ergebnis in mol/L herauskommt.

Welche Einheiten nutzt der Molaritäts-Rechner?

Stoffmenge in Mol (mol), Lösungsvolumen in Litern (L) und Molarität in Mol pro Liter (mol/L). Die Einheit mol/L wird auch M geschrieben und molar gelesen, 0,25 mol/L ist also dasselbe wie 0,25 M.

Nehme ich das Volumen der Lösung oder des Lösungsmittels?

Immer das Gesamtvolumen der fertigen Lösung, nicht das Volumen des Lösungsmittels, mit dem du gestartet bist. Molarität ist pro Liter Lösung definiert, daher löst man den Stoff und füllt anschließend in einem Messkolben auf das gewünschte Volumen auf — die übliche Labormethode.

Was bedeutet 1 M (ein molar)?

Eine 1-M-Lösung enthält ein Mol gelösten Stoff pro Liter Lösung. Konzentrationen unter 1 M sind verdünnt, über 1 M konzentriert. Zum Vergleich: Haushaltsessig ist etwa 0,8 M Essigsäure.

Ändert sich die Molarität mit der Temperatur?

Ein wenig, ja. Die Molarität hängt vom Volumen der Lösung ab, und Flüssigkeiten dehnen sich beim Erwärmen aus, sodass dieselbe Stoffmenge über ein größeres Volumen eine geringfügig niedrigere Molarität ergibt. Für präzises Arbeiten bereitest und nutzt du Lösungen bei einer festgelegten Temperatur.

Quellen und letzte Prüfung

  1. en.wikipedia.org

Information, keine Fachberatung.