- Schallintensität
- 0.000001W/m²
60,00dB
Mit diesen Werten öffnen60,00dB
Ergebnis: 60,00 dBEin Dezibelwert ist ein Verhältnis, keine Menge: Er vergleicht die gemessene Intensität mit der Hörschwelle I₀ = 1 × 10⁻¹² W/m². Jede Verzehnfachung der Intensität bringt genau 10 dB — deshalb passt ein Bereich von eins zu einer Billion zwischen 0 und 120 dB.
60,00dB
Mit diesen Werten öffnen80,00dB
Mit diesen Werten öffnen120,00dB
Mit diesen Werten öffnenL = 10 × log₁₀(I ÷ I₀), I₀ = 1 × 10⁻¹² W/m²
| Intensität (W/m²) | Alltagsgeräusch | Pegel (dB) |
|---|---|---|
| 0,000000000001 | Hörschwelle | 0 |
| 0,00000000001 | Blätterrauschen | 10 |
| 0,000000001 | Flüstern | 30 |
| 0,000001 | Normales Gespräch | 60 |
| 0,0001 | Dichter Verkehr | 80 |
| 0,01 | Presslufthammer in der Nähe | 100 |
| 1 | Schmerzgrenze | 120 |
Teile die gemessene Schallintensität I durch den Bezugswert I₀ = 1e-12 W/m², bilde den Zehnerlogarithmus und multipliziere mit zehn: L = 10 × log₁₀(I / I₀). Beispiel: Eine Intensität von 0,000001 W/m² ergibt 10 × log₁₀(1.000.000) = 60 dB, die Lautstärke eines normalen Gesprächs.
Der Schallintensitätspegel ist die Lautstärke eines Klangs auf der Dezibel-Skala, gemessen relativ zur Hörschwelle. Er vergleicht die physikalische Schallintensität in W/m² mit dem Bezugswert I₀ = 1e-12 W/m² und drückt das Verhältnis logarithmisch aus, sodass ein riesiger Intensitätsbereich auf eine kompakte Skala passt.
I₀ = 1e-12 W/m² ist die Hörschwelle — das leiseste Geräusch, das ein gesundes menschliches Ohr bei 1 kHz wahrnehmen kann. Es ist der international vereinbarte Nullpunkt der Dezibel-Skala, ein Klang bei genau I₀ hat also einen Pegel von 0 dB. Alles Lautere wird als positive Zahl an Dezibel darüber gemessen.
Nützliche Orientierungspunkte sind ein Flüstern nahe 30 dB, ein normales Gespräch um 60 dB, dichter Verkehr bei etwa 80 dB und die Schmerzgrenze nahe 120 dB. Weil die Skala logarithmisch ist, bedeutet jeder Schritt von 10 dB eine Verzehnfachung der Intensität — 80 dB tragen also die hundertfache Intensität von 60 dB.
Das menschliche Gehör deckt einen enormen Bereich ab — von 1e-12 W/m² bis über 1 W/m², ein Faktor von einer Billion. Eine logarithmische Skala staucht diesen Bereich, sodass er zwischen rund 0 und 120 dB passt, und sie passt zur Wahrnehmung: Jede Verzehnfachung der Intensität fügt feste 10 dB hinzu statt einer Zahl, die ausufert.
Information, keine Fachberatung.
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