- Körpergewicht
- 70kg
- Patientengruppe
- Erwachsener Mann (60 % Wasser)
- Aktuelles Serum-Natrium
- 160mmol/l
- Ziel-Serum-Natrium
- 140mmol/l
6,00l
Mit diesen Werten öffnen6,00l
Ergebnis: 6,00 lDas Gesamtkörperwasser ist das Gewicht mal einem Gruppenanteil, das Defizit ist dieses Wasser mal (Ist-Natrium ÷ Ziel-Natrium − 1). Einem 70-kg-Mann bei 160 mit Ziel 140 fehlen rund 6 Liter. Bemessen wird nur die bestehende Lücke — nicht laufende Verluste, und kein Behandlungsplan.
6,00l
Mit diesen Werten öffnen5,14l
Mit diesen Werten öffnen0,86l
Mit diesen Werten öffnenDefizit = Gewicht × Wasseranteil × (Ist-Na ÷ Ziel-Na − 1)
Das freie Wasserdefizit ist die Menge elektrolytfreien Wassers, die dem Körper fehlt, wenn das Serum-Natrium über dem Zielwert liegt; dieses Wasser zu ersetzen verdünnt das Natrium wieder herunter. Gerechnet wird in zwei Schritten. Das Gesamtkörperwasser ist das Körpergewicht mal einem Gruppenanteil — 0,6 bei erwachsenen Männern und Kindern, 0,5 bei erwachsenen Frauen und älteren Männern, 0,45 bei älteren Frauen —, und das Defizit ist dieses Wasser mal (Ist-Natrium ÷ Ziel-Natrium − 1). Der voreingestellte Fall, ein 70-kg-Mann bei 160 mmol/l mit Ziel 140: 70 × 0,6 ergibt 42 Liter Körperwasser, 160 ÷ 140 − 1 ergibt 0,1429, und das Produkt sind 6,00 Liter. Nur die 0,6 und die 0,5 stehen in der angegebenen Quelle; die altersangepassten Anteile sind gängige klinische Näherungen mit echter Streubreite, und das Ergebnis trägt diese Streubreite mit sich. Lies die Zahl als Volumen und als sonst nichts. Bemessen wird der bestehende Mangel, nicht die Flüssigkeit des Tages: Erhaltungsbedarf, Urinausscheidung, unmerkliche Verluste über Haut und Atmung sowie etwaige Magen-Darm-Verluste kommen getrennt obendrauf. Über das Tempo sagt sie ebenfalls nichts, und im Tempo liegt das Risiko — das Natrium zu schnell zu senken riskiert ein Hirnödem, besonders bei chronischer Hypernatriämie, und gängige Empfehlungen begrenzen die Korrektur auf etwa 8 bis 10 mmol/l je 24 Stunden. Dieses Tempo ist eine ärztliche Entscheidung, die dieser Rechner nicht trifft, und diese Zahl ersetzt weder wiederholte Messungen noch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt.
Bemessen wird allein der bestehende Mangel. Ein vollständiger Plan addiert Erhaltungsbedarf, Urinausscheidung, unmerkliche Verluste über Haut und Atmung sowie etwaige Magen-Darm-Verluste obendrauf.
Das Natrium zu schnell zu senken riskiert ein Hirnödem, besonders bei chronischer Hypernatriämie, und gängige Empfehlungen begrenzen die Korrektur auf etwa 8 bis 10 mmol/l je 24 Stunden. Das Tempo ist eine ärztliche Entscheidung, die dieser Rechner nicht trifft.
Die 0,6 für erwachsene Männer und die 0,5 für erwachsene Frauen stehen in der angegebenen Quelle. Die altersangepassten Anteile, 0,5 für ältere Männer und 0,45 für ältere Frauen, sind gängige klinische Näherungen mit echter Streubreite.
Für Natrium sind mmol/l und mval/l dieselbe Zahl. Ein Befund in einer der beiden Einheiten lässt sich unverändert eintragen.
Das Defizit ist 6 Liter, also ersetzen 6 Liter Wasser es heute.
Das Defizit ist allein der bestehende Mangel, Erhaltungsbedarf und laufende Verluste kommen obendrauf. Wie schnell ersetzt wird, ist eine ärztliche Entscheidung und nicht Teil dieser Zahl.
Das Ziel-Natrium ist immer 140.
Weil die Korrektur bewusst schrittweise läuft, gehört oft ein 24-Stunden-Zwischenziel in das Zielfeld.
Der Wasseranteil ist eine gemessene Eigenschaft der Person.
Er ist eine Gruppennäherung auf das Körpergewicht, und nur die Werte 0,6 und 0,5 stehen in der angegebenen Quelle. Die altersangepassten tragen echte Streubreite.
| Gruppe, Gewicht, Na ist → Ziel | Körperwasser | Defizit |
|---|---|---|
| Mann 70 kg, 140 → 140 | 42 l | 0,00 |
| Kind 20 kg, 150 → 140 | 12 l | 0,86 |
| Älterer Mann 70 kg, 150 → 140 | 35 l | 2,50 |
| Ältere Frau 60 kg, 165 → 140 | 27 l | 4,82 |
| Frau 80 kg, 158 → 140 | 40 l | 5,14 |
| Mann 70 kg, 160 → 140 | 42 l | 6,00 |
| Mann 80 kg, 170 → 145 | 48 l | 8,28 |
Es ist die Menge elektrolytfreien Wassers, die dem Körper fehlt, wenn das Serum-Natrium über dem Normalwert liegt. Dieses Wasser zu ersetzen verdünnt das Natrium zurück zum Ziel. Geschätzt wird es als Gesamtkörperwasser mal (Ist-Natrium ÷ Ziel-Natrium − 1).
Körperwasser sitzt überwiegend in der Magermasse, sein Anteil am Gewicht unterscheidet sich also nach Gruppe: rund 0,6 bei erwachsenen Männern und Kindern, 0,5 bei erwachsenen Frauen und älteren Männern, 0,45 bei älteren Frauen. Die Werte 0,6 und 0,5 stehen in der angegebenen Quelle; die altersangepassten sind gängige klinische Näherungen mit echter Streubreite. Nimm sie als Schätzung, nicht als Messwert.
Das zuletzt gemessene Serum-Natrium als aktuellen Wert und den angestrebten Wert als Ziel. Weil die Korrektur bewusst langsam läuft, setzen Ärztinnen und Ärzte oft ein 24-Stunden-Zwischenziel statt direkt 140. Für Natrium sind mmol/l und mval/l dieselbe Zahl.
Langsam — das Natrium zu schnell zu senken riskiert ein Hirnödem, besonders bei chronischer Hypernatriämie. Gängige Empfehlungen begrenzen die Korrektur auf etwa 8 bis 10 mmol/l je 24 Stunden. Das Defizit nennt das Gesamtvolumen; das Tempo ist eine ärztliche Entscheidung, die dieser Rechner nicht trifft.
Nein. Es ist allein der bestehende Mangel. Ein vollständiger Flüssigkeitsplan addiert Urinausscheidung, unmerkliche Verluste über Haut und Atmung sowie etwaige Magen-Darm-Verluste obendrauf.
Nein. Das ist eine Schätzung aus einer Populationsformel zu Bildungszwecken, keine medizinische Beratung und kein Behandlungsplan. Die wirkliche Behandlung hängt von der Ursache ab, davon ob die Hypernatriämie akut oder chronisch ist, vom Volumenstatus, laufenden Verlusten und wiederholten Messungen.
Information, keine medizinische Beratung.
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