- Was war das Fahrzeug vor dem Unfall wert?
- 20000
- Wie schwer war der Schaden?
- Mittel — reparierte Teile
- Wie viele Meilen stehen auf dem Zähler?
- 30000
800,00
Mit diesen Werten öffnen800,00
Ergebnis: 800,0017c ist eine Faustregel von US-Versicherern, kein Gesetz und kein Marktgesetz: zehn Prozent des Werts vor dem Unfall, herunterskaliert nach Schwere und Laufleistung. Sie wird breit dafür kritisiert, reale Verluste zu unterschätzen. Nimm die Zahl als Ausgangspunkt, nie als Anspruchswert.
800,00
Mit diesen Werten öffnen3.000,00
Mit diesen Werten öffnen675,00
Mit diesen Werten öffnenWM = Wert × 10 % × Schadensfaktor × Laufleistungsfaktor
Die drei Tabellen hinter dieser Schätzung stammen aus Absatz 17(c) eines US-Sammelklagenvergleichs und dienen US-Versicherern als Faustregel. Sie sind keine Norm und kein Marktgesetz, und die Methode wird breit dafür kritisiert, reale Verluste zu unterschätzen.
Die Bänder sind US-Werte, ein Kilometerstand verschöbe also jede Grenze. 30000 Meilen liegen im Band mit dem Faktor 0,80.
Der Laufleistungsfaktor läuft 1,00, 0,80, 0,60, 0,40, 0,20 und dann 0,00, oberhalb von 100000 Meilen fällt das ganze Produkt also auf null, egal wie schwer der Schaden war. Diese harte Null gilt vielen als Schwäche der Methode.
Die Zahl ist eine grobe Schätzung und kein Gutachten, und Versicherer akzeptieren eine selbst gerechnete Zahl selten. Lass vor einem Anspruch unabhängig begutachten.
Das schuldet mir die Versicherung.
Es ist der Wiederverkaufsverlust, den eine Faustregel der Branche schätzt. Ob überhaupt etwas zu zahlen ist, hängt an Schuldfrage und Rechtsordnung, und selbst gerechnete Zahlen akzeptieren Versicherer selten.
Ein Auto mit 120000 Meilen hat doch auch Wert verloren.
Unter 17c ist der Laufleistungsfaktor ab 100000 Meilen 0,00, die Schätzung lautet also 0,00. Das ist die Grenze der Methode, keine Aussage über den Markt.
Ich habe 30000 Kilometer in das Zählerfeld geschrieben.
Rechne vorher in Meilen um, sonst verschiebt sich jede Bandgrenze um rund den Faktor 1,6. Bei 30000 Meilen und mittlerem Schaden auf 20000 Wert kommen 800,00 heraus.
| Zählerstand (Meilen) | Laufleistungsfaktor | Bei 20000 Wert, mittlerer Schaden |
|---|---|---|
| unter 20000 | 1,00 | 1000,00 |
| 20000 bis 39999 | 0,80 | 800,00 |
| 40000 bis 59999 | 0,60 | 600,00 |
| 60000 bis 79999 | 0,40 | 400,00 |
| 80000 bis 99999 | 0,20 | 200,00 |
| 100000 und mehr | 0,00 | 0,00 |
Der Verlust am Wiederverkaufswert eines Fahrzeugs nach einem Unfall, selbst wenn es vollständig repariert ist. Ein Auto mit einem Unfall in der Historie ist für Käufer weniger wert als ein identisches ohne, wegen der Sorge vor verstecktem Schaden und wegen des Stigmas. Die Wertminderung ist die Lücke zwischen diesen beiden Preisen.
Eine Faustregel der US-Versicherungsbranche in drei Schritten: 10 % des Marktwerts vor dem Unfall als Grundverlust-Obergrenze, multipliziert mit einem Schadensfaktor von 0,00 bis 1,00 und einem Laufleistungsfaktor. Der Name stammt aus Absatz 17(c) eines US-Sammelklagenvergleichs und ist damit eine Konvention, keine Norm.
Weil die 17c-Methode annimmt, die höchstmögliche Wertminderung sei ein Zehntel des Fahrzeugwerts, und von dort nach unten skaliert. Diese Obergrenze ist eine Konvention aus dem ursprünglichen Vergleich, kein Marktgesetz. Die reale Wertminderung kann höher oder niedriger liegen.
Unter 17c bedeutet mehr Laufleistung weniger Wertminderung, weil ein laufstarkes Fahrzeug bereits viel Wert durch Verschleiß verloren hat. Der Faktor ist 1,00 unter 20000 Meilen, dann 0,80, 0,60, 0,40, 0,20 und ab 100000 Meilen 0,00. Diese harte Null gilt vielen als Schwäche der Methode.
Sie ist eine grobe Schätzung, kein Gutachten, und wird breit dafür kritisiert, reale Verluste zu unterschätzen — vor allem wegen der pauschalen 10-%-Grenze und des Laufleistungsfaktors, der bei 100000 Meilen auf null fällt. Viele unabhängige Gutachter nutzen stattdessen marktbasierte Methoden und vergleichen tatsächliche Verkaufspreise von Unfall- und Nicht-Unfall-Fahrzeugen. Nutze die 17c-Zahl als Ausgangspunkt, nicht als endgültigen Anspruchswert.
Oft ja, aber es hängt von der Schuldfrage und der Rechtsordnung ab. War der andere Fahrer schuld, erlauben die meisten US-Bundesstaaten einen Anspruch gegen dessen Versicherer; gegen die eigene Police ist er meist nur zahlbar, wenn sie Wertminderung ausdrücklich abdeckt. Versicherer akzeptieren eine selbst gerechnete Zahl selten, ein unabhängiges Gutachten wird also in der Regel nötig.
Information, keine Finanzberatung.
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